Psychotherapeutische
Methoden

Fundiert und Indikationsspezifisch

Indikationsspezifische Psychotherapie

Zielgerichtet und individuell auf Ihr STörungsbild

Unsere psychotherapeutischen Methoden decken ein breites Spektrum von Ansätzen und Therapieformen ab. Sowohl verhaltenstherapeutische als auch tiefenpsychologische Verfahren in Einzel- und Gruppensettings bieten eine optimale Möglichkeit von den Vorzügen der Interdisziplinarität zu profitieren.

Gemeinsam mit Ihrem Therapeuten gehen Sie Ihren Problemen auf den Grund und arbeiten, während der Psychotherapie im geschützten Rahmen, an diesen. Bestandteil der Gespräche sind Ihre aktuelle Lebenssituation, Ihre persönliche Geschichte und die Eigenschaften, die Sie ausmachen.

Verhaltenstherapie

das Erleben und Verhalten im Fokus

Die Verhaltenstherapie ist eine moderne, wissenschaftlich belegte psychotherapeutische Grundorientierung. Sie setzt bei aktuellen Schwierigkeiten an, arbeitet an Gedanken, Verhalten und Gefühlen und fördert durch aktive Mitarbeit alltagstaugliche Strategien zur Selbsthilfe. Sie vereint verschiedene Methoden und zielt darauf ab, Symptome zu lindern, indem prädisponierende, auslösende und aufrechterhaltende Faktoren bearbeitet werden.

Patient und Therapeut bilden ein Team. Gemeinsam werden Probleme analysiert, Ziele definiert und praktische Übungen (auch zwischen den Sitzungen) durchgeführt. Die Verhaltenstherapie erfordert daher die aktive Mitarbeit des Betroffenen. Alltagsbezug und Transparenz sind zudem zentrale Prinzipien.

Schematherapie

Die Schematherapie integriert verhaltenstherapeutische, psychodynamische und gestalttherapeutische Elemente. Im Mittelpunkt stehen sogenannte frühe maladaptive Schemata – tief verankerte, belastende Muster im Denken, Fühlen und Verhalten, die meist aus Kindheitserfahrungen resultieren.

Young unterscheidet 18 Schemata, die in 5 Schemadomänen eingeteilt werden (z. B. „Trennung und Ablehnung“, „Beeinträchtigung der Autonomie“). Daneben spielen Bewältigungsstile (z. B. Vermeidung, Unterwerfung) und Schemamodi (wechselnde Ich-Zustände wie das „verletzte Kind“ oder der „innere Kritiker“) eine zentrale Rolle.

Geeignet für:

  • Menschen mit Persönlichkeitsstörungen (z. B. Borderline, narzisstisch, dependente Störung)
  • Chronisch depressive Patienten
  • Personen mit Beziehungsmustern, die sich wiederholen oder destruktiv wirken
  • Patient:innen, bei denen frühere Bindungserfahrungen stark prägend waren

Akzeptanz-Commitment-Therapie (ACT)

ACT ist ein achtsamkeitsbasiertes verhaltenstherapeutisches Verfahren. Es rückt die Akzeptanz von Erfahrungen, die nicht veränderbar sind, in den Fokus und fördert gleichzeitig das wertorientierte Handeln. Im Zentrum steht ein Perspektivwechsel: psychisches Leid entsteht nicht primär durch belastende Gedanken oder Gefühle, sondern durch den Versuch, diese zu vermeiden („Erlebensvermeidung“).

Geeignet für:

  • Menschen mit chronischen Schmerzen
  • Depressionen, Angststörungen, Zwangsstörungen
  • Stress- und Burnout-Betroffene
  • Traumatisierte Personen (z. B. PTBS)
  • Suchtproblematiken

CBASP (Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy)

CBASP vereint Elemente der Verhaltenstherapie, Kognitiven Therapie und psychodynamischen Ansätze. Es ist das erste explizit für chronisch depressive Menschen entwickelte Therapiekonzept. Im Fokus stehen die interpersonellen Erfahrungen der Betroffenen, da diese häufig in der Kindheit gravierende Beziehungsabbrüche oder emotionale Vernachlässigung erlebt haben.

Geeignet für:

  • Menschen mit chronischer Depression (länger als 2 Jahre)
  • Personen mit ausgeprägtem Rückzugsverhalten und Interaktionsunsicherheit
  • PatientInnen mit belastenden Kindheitserfahrungen

Metakognitive Therapie (MCT)

Im Zentrum steht nicht der Inhalt der Gedanken, sondern die Art und Weise, wie Menschen über ihre Gedanken denken – sogenannte Metakognitionen. Dazu gehören Überzeugungen wie „Ich muss meine Gedanken kontrollieren“ oder „Wenn ich viel grüble, finde ich eine Lösung“. MCT sieht übermäßiges Grübeln und Sorgen („cognitive attentional syndrome“) als Kern vieler psychischer Störungen.

Geeignet für:

  • Generalisierte Angststörung (GAS)
  • Depressionen
  • Zwangsstörungen
  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
  • Weitere Störungsbilder mit starkem Grübel- oder Sorgenanteil

Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)

DBT verbindet klassische verhaltenstherapeutische Techniken mit akzeptanzbasierten Ansätzen (ähnlich wie ACT). Das zentrale Prinzip ist die Dialektik: der Ausgleich scheinbarer Gegensätze – z. B. Akzeptanz vs. Veränderung. Ziel ist es, mit inneren Spannungen, Impulsivität und zwischenmenschlichen Krisen besser umzugehen.

Geeignet für:

  • Menschen mit Borderline-Störung
  • Chronisch suizidale PatientInnen
  • Auch bei Essstörungen, Sucht oder posttraumatischer Symptomatik zunehmend im Einsatz

Tiefenpsychologisch fundierte Therapie

Aufarbeiten der Vergangenheit

Diese Therapieform basiert auf der Psychoanalyse und wurde in den letzten Jahrzehnten zu einer zielgerichteteren und alltagsnäheren Variante weiterentwickelt. Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie geht davon aus, dass unbewusste innere Konflikte und Beziehungserfahrungen – meist aus der Kindheit – einen prägenden Einfluss auf heutiges Erleben und Verhalten haben. Zentral ist das Verständnis aktueller Probleme im Zusammenhang mit früheren Beziehungsmustern und innerpsychischen Konflikten.

Durchführung:

  • Aufarbeitung unbewusster oder verdrängter Konflikte
  • Deutung von Übertragungs- und Gegenübertragungsprozessen
  • Stärkung der Selbstreflexion und Ich-Funktionen
  • Fokus auf die therapeutische Beziehung als Spiegel alter Muster
  • Arbeit mit Träumen, Fantasien, Abwehrmechanismen

Geeignet für:

  • Menschen mit depressiven Verstimmungen, Ängsten, psychosomatischen Beschwerden
  • Patient:innen mit inneren Konflikten, belastenden Beziehungsmustern, emotionalem Rückzug
  • Personen mit biografisch bedingten Themen, die tief verwurzelt sind

Einzelpsychotherapie

Anwendung der therapeutischen Methoden

In der Einzeltherapie stehen Ihre persönlichen Anliegen und Bedürfnisse im Vordergrund. Ob Depressionen, Ängste, Burnout oder belastende Erfahrungen wie Trauer und Krisen – Sie finden hier einen geschützten Rahmen, um in Ihrem Tempo Lösungen zu erarbeiten und neue Sichtweisen zu entwickeln. Dabei kommen Verhaltenstherapie oder die tiefenpsychologische Psychotherapie zur Anwendung.

Georgios Alexious während der Einzelpsychotherapie und der calm Ambulanz Düsseldorf

Behandlungsspektrum

für unsere therapeutischen Methoden

Unsere psychotherapeutischen Methoden finden Anwendung bei einem breiten Spektrum an Indikationen:

  • AD(H)S
  • Angststörungen
  • Belastungsreaktionen
  • Burnout & Depressionen
  • Berufs- und Lebenskrisen
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Traumatisierungen
  • Trauerbewältigung
  • uvm.
Depressiv verstimmte Frau sitzt auf dem Boden

Wir sind an Ihrer Seite

Vertrauensvoll und empathisch

Wir verstehen, wie schwierig der erste Schritt sein kann. Deswegen unterstützen wir Sie von Anfang an. Unser Patientenmanagement in unserer psychotherapeutischen Ambulanz in Düsseldorf kümmert sich vertrauensvoll um alle Ihre Fragen. Vereinbaren Sie noch heute ein ambulantes Erstgespräch. Wir sind für Sie da!

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass wir eine Privatambulanz sind. Mehr zur Kostenübernahme durch die private Krankenversicherung oder die Beihilfe finden Sie hier. Gerne nehmen wir auch Selbstzahler auf!

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Portraitfoto von Alina Drotboom, Ansprechpartnerin im Patientenmanagement der calm Tagesklinik und Ambulanz in Düsseldorf
Alina Drotboom
Patientenmanagerin
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